Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

Starachse, Aluschwingen, Antriebswellen, Fahrwerksbuchsen, Stoßdämpfer, Kreuzgelenke...
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Erfahrung(en) m. homokinetischen Wellen v. L... aus B... ???

#1

Beitrag von Herbie80 » 21.02.2012, 10:16

Moin,

hat jemand Erfahrungen mit den homokinetischen Wellen für den TR6 von L.... aus B.... ?! :hm: :giveup

Danke vorab :klatsch:

Grüße aus der Hansestadt Lüneburg

Carsten
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#2

Beitrag von TR_6000 » 21.02.2012, 10:18

Frag mal Bruno Dwinger, der hat die meisten Erfahrungen mit den Wellen von L. aus B.! :) :) :)

Gruß
Robert

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#3

Beitrag von Herbie80 » 21.02.2012, 10:47

Moin Robert,

Du hast eine PN :)
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AndreasP
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#4

Beitrag von AndreasP » 21.02.2012, 11:21

Hallo Robert,

Ihr bietet diese Wellen doch auch an.
Sind die identisch mit denen der anderen Anbieter, oder gibt es unterschiedliche Produzenten und Qualitäten??

Viele Grüße
Andreas

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#5

Beitrag von Schnippel » 21.02.2012, 11:33

Hallo Andreas,

was Robert da vertreibt sind goodparts Wellen das ist eine ganz andere Liga. Und das allerwichtigste, die haben 50 mm Längenausgleich !

Nicht vergleichbar mit dem was da sonst angeboten wird.


Munter
Ralf
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#6

Beitrag von AndreasP » 21.02.2012, 11:36

Hallo Ralf,

ah, jetzt bin ich schlauer!
Das mit dem Längenausgleich ist klar! Aber die anderen werden zwangsläufig auch diesen Längenausgleich haben. Oder ist der deutlich geringer??

Andreas

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#7

Beitrag von Schnippel » 21.02.2012, 12:19

Hallo Andreas,

der ist deutlich geringer und darum ist es auch sehr wichtig das die Welle exakt zu den Fahrwerksgeometrien passt. Siehe auch die Anleitung.
Wenn nicht, kann man beim max. Einfedern eine ganz böse Überraschung erleben. Ich kenne jemanden persönlich der hat deshalb einen Abflug in einen Acker gemacht.
Diese damals erste Welle fand ich von der Idee her sehr gut,nur hat man leider wieder so eine halbherzige Sache davon gemacht.Ich kenne viele, die diese Welle fahren,und habe die auch schon eingebaut, ist aber auch dabei kein Vergleich zur Goodpartswelle.
Im Verkauf ein Kassenschlager vor allendingen, wenn auf einer Messe daneben ein gebrochener Achszapfen liegt.

bis denn
Ralf
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#8

Beitrag von TR_6000 » 21.02.2012, 12:42

Alles gesagt, danke Ralf! :klatsch:

Unsere Wellen importieren wir von Richard Good aus USA. Abgesehen vom Längenausgleich, der im Vergleich doppelt so groß ausfällt, sind die Wellen sehr robust.
Wir hatten also unsere Gründe, warum wir die aufwendige Einfuhr genau dieser Welle bevorzugt haben.

Gruß
Robert

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#9

Beitrag von V8 » 22.02.2012, 09:50

Niedlich!
Zwei Werkstätten machen Werbung und loben sich gegenseitig!
Jetzt fehlen nur noch die üblichen Claqueure,
um alles zu beweihräuchern!

Aber so einfach ist das nicht:
Wenn ich schon so viel Geld für neue Antriebswellen ausgebe
optimiere ich doch Schwingenlagerung, Spur und Sturz in dem Zuge mit!
(Diff’ auch mal kontrollieren)
Beim Zusammenbau kann man anschließend einfach den Verschiebeweg der Achsen mit kontrollieren.
In der Regel ist da mehr als genug Platz!

Wer die Dinger einfach reinschiebt, sollte eh vom TR fernbleiben!!!!!
Mehr Weg als Substitut für weniger Sorgfalt ist keine gute Lösung!
Also beim Verschiebeweg gilt anders als beim Hubraum
(... ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum)
nicht unbedingt, dass mehr besser ist, sondern eher zum pfuschen verführt.

Also der Verschiebeweg war bei mir überhaupt nicht qualitätsrelevant!
Der läßt sich zwar prima messen und bewerben,
versteht auch jeder, ist aber nicht das "Bottleneck".
Die Probleme liegen ganz woanders und darüber spricht (?wohlweislich?) keiner:

In dem Radträger sind Lager von der GOLF Vorderachse verbaut und beim GOLF liegt das Reifenprofil in Höhe der Lager.
Bei mir ist das Rad weit nach außen versetzt und hebelt an den Lagern.
Das führte bei mir sowohl zu Radlagerschäden als auch zu deformiertem Lagerträger.
Angeblich bin ich da ein Einzelfall........
Wie das Problem bei Roberts Wellen gelöst ist würde mich daher sehr interessieren!

In der Schwinge ist wenig Platz und infolge dessen ist von drei CV-Joints aus einer GOLF Baureihe
bei mir das Spillerigste noch dazu mit der kleinsten Innenverzahnung verbaut worden.
Infolge dessen bringen CV-Joint und Antriebswelle bei mir nur eine begrenzte Lebensdauer,
obwohl ich in unteren Gängen Vollgas schon vermeide.
Mehr wäre ohne Aufwand nicht unterzubringen gewesen.
Da ich dieses Problem bislang nicht lösen konnte,
würde mich da ebenfalls der Ansatz des Wettbewerbs interessieren.
Wäre doch so einfach: Nur den Typ nennen und ich kauf mir im Ebay so ein Teil und vergleiche mit meinem GOLFbaby. Die 50 Oecken wäre mir ein schicker Beitrag hier wert und der brächte wirklich was Fundiertes!

Die Welle selber macht übrigens wenig Probleme, wenn sie zu kurz eingebaut wird.
Die steckt mit einem Schnappring im äußeren CV-Joint und hüpft da einfach raus,
wenn zu weit eingefedert wird. Aber das passiert normalerweise eh nicht!

Vielleicht kann Robert ja diesmal die Aufforderung aufgreifen und Details seiner Welle veröffentlichen.
Ich würde definitiv nochmals in die Tasche greifen,
wenn ich dann wirklich Ruhe an der Achse hätte.

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#10

Beitrag von mn-nl » 22.02.2012, 11:36

Huh?

Also: Robert macht keine Werbung fuer seine (Goodparts) Wellen, sondern gibt einen Hinweis auf die Bezuegsquelle der Wellen die angesprochen wuerden. Er zeigt also in Richtung seiner Competitor. Das ist doch ziehmlich grosszuegig, oder?

Ralph (der keine Wellen vertretet sondern nur einbaut) gibt seine Meinung was nach seiner hinsicht die bessere Loesung darstellt. Ralph ist also nicht Finanziell interessiert an die eine oder andere Loesung, der Einbau-aufwand wird wohl mehr oder wenig gleich sein.

V8 erzaehlt das er selber irgendeine Loesung aus Golf-teilen hergestellt hat.


Fazit:
- der Orginal-poster hat Infos erhalten wo er bezueglich die von ihm Angesprochen Wellen seine Infos bekommt;
- das es auf dem Markt noch eine Alternative gibt;
- das selber bauen auch eine Moeglichkeit darstellt.


So funzt das Forum, von Schleichwerbung ist doch keine Rede?


Nur meine Meinung,

Marc

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#11

Beitrag von V8 » 22.02.2012, 11:47

mn-nl hat geschrieben:Huh?
V8 erzaehlt das er selber irgendeine Loesung aus Golf-teilen hergestellt hat.
Nur meine Meinung,
Wie kann man nur so falsch verstanden werden?
Ich glaube ich lass das mit dem schreiben besser.....
Ist eh besser, wenn man das Auto zum Beweis vorzeigen kann.
Es ging natürlich um eine alternativ verfügbare/gekaufte Welle
die ich namentlich nur nicht nennen möchte
und die Tatsache, dass bei der Beurteilung der Qualität
auf die falschen Details geachtet wurde.

fignon83
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#12

Beitrag von fignon83 » 22.02.2012, 13:38

Marc: chapeau!
V8, keine Sorge. Liegt nicht an Dir. Nur an allen anderen.
gez.
Dr. med. Wurst

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#13

Beitrag von TR_6000 » 22.02.2012, 14:20

Wenn man falsch verstanden wird, KANN es auch daran liegen, dass man sich nicht richtig ausdrückt.
Da Marc alles auf den Punkt gebracht hat, belassen wir es dabei!

Zum Verschiebeweg: die IRS-Achse hat im Vergleich zu anderen Fahrzeugen einen enorm langen Verschiebeweg, den man sonst nur im Off-Road-Bereich findet. Er liegt bei etwa 2,1 cm, aber es kommt hier natürlich auch auf die Einstellung der Achsen an, die Maßhaltigkeit des Rahmens etc.
Nun isses Blödsinn, die Achsen so einzustellen, dass die Welle bzw. deren Verschiebestück passt und NICHT anschlägt. Ist der Verschiebeweg des Gelenkes zu gering oder gerade so ausreichend, ist das für mich schon wichtig für die Beurteilung der Qualität der kompletten Welle als Bauteil!

Richard Good verwendet beim inneren Gelenk (Verschiebegelenk) ein Tripod Gelenk mit Nadellagern, das auch im Nissan Pathfinder verbaut wird. Das äußere Gelenk stammt von einem AUDI 5000 Turbo (in Europa Audi 200 Turbo).
Die Radlager sind von FAG, 2-reihige Schrägkugellager, die vielfach in der Fahrzeugindustrie verwendet werden, u.a. im Ford Taurus.
Auch Richard Good experimentierte anfangs mit VW-Gelenken, hat sie schlussendlich aber nicht verwendet, weil er damit Probleme hatte.

Hast Du Dir mal überlegt Stag-Schwingen zu verwenden? Damit erreichst Du eine breitere Spur, könntest dementsprechend mehr Einpresstiefe fahren und der Reifen würde mittiger in Relation zum Lager stehen.

Gruß
Robert

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#14

Beitrag von V8 » 22.02.2012, 18:18

Der Aussendurchmesser des Audi 200 Gelenkes (goodparts) ist 90mm
und damit äußerlich identisch mit dem nächst größeren VW-Gelenk aus meiner Baureihe.
Original hab ich nur 78mm und das wird die Ursache sein, dass es nicht hält.
Leider paßt 90mm bei mir nicht ohne Trick, weil die Staubmanschette heftig schleift.
Das scheint dann bei goodparts besser gelöst.

Also danke für die Infos, hätte ich die früher gehabt hätte ich die goodparts Wellen genommen!
Zuletzt geändert von V8 am 13.03.2012, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.

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#15

Beitrag von TR6Chris » 22.02.2012, 19:30

V8 hat geschrieben:Niedlich!
Zwei Werkstätten machen Werbung und loben sich gegenseitig!
Jetzt fehlen nur noch die üblichen Claqueure,
um alles zu beweihräuchern!
kurze Frage: Was gibt es daran falsch zu verstehen?

Sowas würde ich mir hier nie erlauben zu schreiben.

Bitte immer in der Sache oder gar nicht.

@Marc: :klatsch:

Gruß
Chris

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