Fehler in der Bremstrommel  ***

Scheibenbremsen, Trommelbremsen, Bremskraftverstärker, Hauptbremszylinder, Hydraulik...

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Golfo1
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Fehler in der Bremstrommel

#1

Beitrag von Golfo1 »

Moin
Bei der Durchsicht und Vorbereitung auf das Deutschland treffen in Sonthofen
Bremse hinten aufgemacht und gestaunt. Beläge haben auf ganzer Fläche minimale
Risse, die werden erneuert. Bei den Trommeln sind mittig der Lauffläche in unregelmäßigen
Abständen 5 Cent große Verhärtungen, mit einem Automatik Körner merkt man den Unterschied.
Also bei Mausi neue Bestellt. Bremse ist seit 2015 im Fz. Trommeln wurden damals leicht ausgedreht
hatten aber kein Schlag. Nun meine Frage: woher stammen diese Verhärtungen?
Bremsverhalten beim fahren und beim TÜV super.


Gruß Uwe
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Re: Fehler in der Bremstrommel

#2

Beitrag von Schnippel »

Hallo,
das sind Hitzenester, so habe wir das immer genannt.
Die Trommel ist mal über einen längeren Zeitraum sehr heiß geworden.
Ursache, zu stramm eingestellt oder mal mit angezogener Handbremse gefahren.
Diese Hitzenester finde ich auch immer mal auf Schwungscheiben.
Teileweise müssen dann mehrere mm abgetragen werden , bis das Gefüge wieder homogen ist.

Munter bleiben
Ralf
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Re: Fehler in der Bremstrommel

#3

Beitrag von Golfo1 »

Moin und Danke für die Antwort.
Da habe ich wohl 1981 mal wieder nicht richtig zugehört als der Altgeselle mir was erklärt hat.

Uwe
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Re: Fehler in der Bremstrommel

#4

Beitrag von Kamphausen »

Golfo1 hat geschrieben: 08.02.2024, 17:35 Bremsverhalten beim fahren und beim TÜV super.


Gruß Uwe
Und was stört dann ?!?!

Peter
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Re: Fehler in der Bremstrommel

#5

Beitrag von Schwabe Uli »

Hallo Uwe,
wenn die Bremse nicht rubbelt mit 80 ziger Schleifpapier die Trommeln anschleifen, die Belege nur leicht. Zusammenbauen und gut.
Gruß Uli
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Re: Fehler in der Bremstrommel

#6

Beitrag von Kamphausen »

Er hat sie ja schon mit nem Körner kaputt gemacht....und neue sind auch auf dem Weg...
Und wo gibt´s heute noch ne Werkstatt, die das jetzt wieder repariert/abdrehen können....

Allein wegen der miesen Ersatzteilqualität gilt bei mir: "Never change a running system!" Was nicht wirklich kaputt ist, bleibt, wie es ist und wird nur gepflegt & kontrolliert....

Peter
(Dessen Trommeln bestimmt genau so fleckig aussehen)
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Re: Fehler in der Bremstrommel

#7

Beitrag von Schnippel »

Hallo,

jede Werkstatt die auch LKW´s instand setzt, kann das .
Mit drehen bekommt man allerdings Schwierigkeiten.
Der Drehstahl-Stahl geht über die harten Stellen, darum müsste das dann geschliffen werden.
Das A und O ist allerdings das korrekte Aufspannen der Trommel.
Dafür hatten wir eine alte Rad-Nabe.

Munter Bleiben
Ralf
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Re: Fehler in der Bremstrommel

#8

Beitrag von Golfo1 »

Moin
Tolle Ratschläge mit und ohne verstand.
Nur mal so! Trommeln Ausdrehen ok aber bei nicht mal 2mm zur Abfahrtsgrenze ? Beläge haben volle Stärke aber rissig mit
Leichter Rillenbildung in der Mitte! Also Trommel ein bisschen Blank machen und nächstes Jahr wieder neue Beläge rein?
Darum einfach ein neues Stück Stahl für die neuen Belege und noch auf das gute im Menschen glauben. Die Scheiben für die VA werden
ja auch dann und wann mal getauscht.

Da Sonthofen vor der Tür steht gibt es hinten alles neu….. mit Dot5 wie seit 9 Jahren.

Alles gut und danke für eure Hilfe.

Grüße
Vom Arsch der Heide (wir sind Umgezogen) in die Lüneburger Heide.

Uwe
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Re: Fehler in der Bremstrommel

#9

Beitrag von Kamphausen »

Schnippel hat geschrieben: 11.02.2024, 07:45
Das A und O ist allerdings das korrekte Aufspannen der Trommel.
Dafür hatten wir eine alte Rad-Nabe.

Munter Bleiben
Ralf
Richtig...aber wie viele LKW Werkstätten mit alten Triumph-Radnaben im Regal kennst Du? Also kommt man bei unseren Trommeln mit ner Drhbank nicht recht weiter...
Bleibt ne Fräse....

Ich hab nen Freund mit ner großen Bridgeport....aber ob der nen Ausdrehkopf für entsprechende Durchmesser hat?

Aber lassen wir uns überraschen, was Uwe über die neuen Trommeln berichtet....

Peter
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Re: Fehler in der Bremstrommel  ***

#10

Beitrag von Z320 »

Hallo,

wer Bremstrommeln ausdrehen lässt, der brauch jemanden,
der ihm die alten Beläge stärker belegt und dann auf den neunen Durchmesser abdreht.
Das wird heutzutage gerne vergessen!

Sonst liegt der Belag nur punktuell auf und das ist somit nur eine Klotzbremse, weil keine Selbstverstäkung eintritt.
Das "bettet" sich nicht wirklich ein (nutzt sich ab), wenn sich die Durchmesser unterscheiden.

Wer auf zu alte Trommeln neue Beläge macht, der steht vor dem selben Problem.
Die Belänge kann "man" sich mit einer Planscheibe selbst passend aufspannen und drehen.
.
P1220855-b.JPG
.
Oder man kauft einfach neue Trommeln und Beläge (und checkt das trotzden).

Bis dann in Sonthofen
Marco
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Re: Fehler in der Bremstrommel

#11

Beitrag von Schnippel »

Hallo,

das ist eine sehr wichtiger Punkt !
Das geht auch sehr schön mit einer alten TR Bremsankerplatte.
Die Backen müssen dann allerdings schön fixiert werden und man braucht Geduld und sehr niedrige Drehzahl.
Das alles kann man aber nur für sich selbst machen. Der Aufwand steht in keinem wirtschaftlichen Verhältnis.
Neue Trommeln mit Neuen Backen sind das die bessere Idee.

Munter Bleiben
Ralf
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