Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

Scheibenbremsen, Trommelbremsen, Bremskraftverstärker, Hauptbremszylinder, Hydraulik...
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#46

Beitrag von Willi49 » 30.04.2013, 14:25

batcave hat geschrieben:..be den von mir bislang untersuchten Brustimplantanten gab es kein eindiffundiertes Wasser, wohl aber asudiffundiertes Silikon
In die Silikonflüssigkeit diffundiert auch nix, mur in die Normale wegen hygroskopie.
Einzelne Wassertropfen im System sollten auch zu keiner signifikanten Korrosion führen, alldieweil fehlt doch der zur Oxidation benötigte Luftsauerstoff...

Viel Erfolg

Achim
H2 O, :?
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#47

Beitrag von batcave » 30.04.2013, 14:53

..schon richtig, aber das O löst sich vom H2 nicht so leicht, und wir reden ja von (mikro)tropfen

...schau mal bei you tube nach excavation of German Tanks, die sind nach 70 Jahren fast wie neu, wenn man sie aus dem Sumpf zieht. Ich werde für meinen TR auch eine Schlammkonservierung vorbereiten :)



Happy Day

Achim

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#48

Beitrag von crislor » 30.04.2013, 15:10

Die damalige Silikonflüssigkeit war noch stark violett eingefärbt, womit leicht im Bremsflüssigkeitsbehälter zu erkennen.
Ich fahre schon immer "ATE Super Blue Racing" und an der blauen Farbe hätte sich bestimmt nur ein nördlicher Prüfer gestört........
Gruss CRISLOR Koenig der Fahrfreude

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#49

Beitrag von Willi49 » 30.04.2013, 15:21

..schon richtig, aber das O löst sich vom H2 nicht so leicht, und wir reden ja von (mikro)tropfen

...schau mal bei you tube nach excavation of German Tanks, die sind nach 70 Jahren fast wie neu, wenn man sie aus dem Sumpf zieht. Ich werde für meinen TR auch eine Schlammkonservierung vorbereiten :)



Happy Day

Achim
Hi Achim,
ich fahre DOT5 schon seit mehr als 10 Jahren alles OK.
Aber: bei der Restauration einer alten Vette ist mir aber die Punktrostung am tiefsten Punkt der B-Sättel aufgefallen ( bei allen vieren), dass hat mir zu denken gegeben. Ich habe seiner Zeit VA Buchsen einbauen lassen. Das ist im Amiland dann so üblich und nicht sehr teuer, die Sättel gibt es dann auch so im AT.
Happy first May
Willi
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Re: Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

#50

Beitrag von Markymark » 04.05.2015, 16:54

Tach zusammen,

ich hole das Thema noch einmal hoch, da die Überschrift letztendlich noch aktuell ist:

Die Abbildungen zeigen den Nehmerzylinder der Kupplung. Das System wurde vor rd. 5 Jahren komplett revidiert - es sind in der Hydraulik keine alten Teile verblieben. Es wurde dann von Anfang an mit Silikon befüllt. Die Rostnarben sind exakt an der tiefsten Stelle im System. Geber und Nehmer von TRW. Der Nehmer war undicht.
R0027798 (Medium).JPG
R0027799 (Medium).JPG
Ich werde auch weiterhin Silikon in der Kupplung fahren (und jedes Jahr einmal das Wasser ablassen). In der Bremse niemals.

VG m.
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Re: Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

#51

Beitrag von darock » 04.05.2015, 17:02

DANKE für diesen Post.

Warum bleibst du nicht auch bei der Kupplung bei guter normaler Bremsflüssigkeit und tauscht sie alle zwei Jahre wenn du die Bremse auch machst?

Bernhard

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Re: Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

#52

Beitrag von Markymark » 04.05.2015, 17:17

Moin Bernhard,

weil ich mal einen undichten Geberzylinder hatte und die Suppe in den Fußraum getropft ist. Nebenbei ist das Zeug dann noch unter (oder vielmehr über) den Pedalkasten gelaufen und hat sich sonstwohin verteilt. Das war eine unglaubliche Sauerei. Da tausche ich jetzt lieber alle paar Jahre den Nehmerzylinder wenn es sein muss.

VG m.
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Re: Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

#53

Beitrag von Willi » 04.05.2015, 17:23

Ich habe auch einen "Langzeittest" angefangen (Silikon in der Kupplung). Das kann ich mir ja jetzt sparen. Bei der nächsten Revision kommt wieder normale Bremsflüssigkeit rein. Wer Silikon in der Bremse fährt sollte aufhorchen und mindestens jährlich wechseln. Die Flüssigkeit ist zwar nicht hygroskopisch. Wasser kommt, wie der Versuch von Markymark zeigt, trotzdem ins System.

Willi
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Re: Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

#54

Beitrag von runup » 04.05.2015, 18:17

Bier und Chips 8O
Wieder meinen Senf dazu
Ich fahre seit ca.10Jahren Dot 5 Silikonbremsflüssigkeit im "Brake und Clutch" System . Warum? Kann man alles im
Forum nachlesen. Dot 4= no more
Aber jeder nach seiner "Glaubensrichtung"
Gruss aus FS

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Re: Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

#55

Beitrag von Willi » 04.05.2015, 18:54

Hast Du mal in die Zylinder geschaut? Wenn noch nichts passiert ist heisst das nicht unbedingt, dass alles in Ordnung ist.

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Re: Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

#56

Beitrag von runup » 04.05.2015, 21:22

:laughing: Ja sowieso, jeden Monat einmal und im Winter zweimal :P:baeh:
das ist bei uns in Bayern Pflicht :lol: bzw. der "BAYERNBONUS"
Gruss aus dem Süden der Region

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Re: Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

#57

Beitrag von Z320 » 27.07.2015, 22:20

Sorry Leute,

ich habe mir den ganzen Beitrag durchgelesen
und höflich gesagt fehlt es mir stark an technischer Qualität.

Und wer ständig nur Schrott schreibt und meint er wäre lustig,
der sollte sein Tun mal überdenken. Sonst macht die ganze Sache hier bald keinen Spass mehr.

Und schon geht´s los.

Zunächst muss man sich mal fragen
wie das Wasser in die Bremsflüssigkeit kommt!

Erstens durch Diffusion, das heißt durch Konzentrationsausgleich.
Das machen alle Gase und Flüssigkeiten durch alle Stoffe hindurch, außer durch Metall.
Das O2, N und H2O der Luft will da hin wo das DOT4 bzw. DOT5 ist.
Und das DOT4 und DOT5 will dort hin wo die Luft ist.

Bild

Das dauert, funktioniert aber durch das PE des Vorratsbehälters,
die Gummidichtungen, Gummischläuche, Nylonleitungen und Stahlflexleitungen.
Dabei spielt es gar keine Rolle, dass DOT5 kein Wasser aufnimmt.
Das Wasser macht sich dort trotzdem breit, DOT 4 würde es binden....
Mit der Zeit ist alles überall, man muss nur warten können.

Bild

Zweites durch die Belüftung des Vorratsbehälters.
Die ist notwendig, damit sich im Behälter bei steigendem Verschleiß und
sinkendem Bremsflüssigkeitspegel ein Unterdruck bildet.

Bei den alten Girling-Dingern im TR3-4A ist das Loch im Deckel
gut zu erkennen. Beim nachfolgenden Deckel aus einem Mazda 626 kann man
das Belüftungs-Labyrinth im Deckel erahnen und muss schon etwas Gewalt anwenden.

Bild

Bild

Der Bohrer war nicht mein Werkzeug sondern zeigt nur den Weg durch das Innenteil des Deckels (die 3 Bohrungen)!

Bild

Auf 13:30 Uhr seht ihr den schlussendlichen Lüftungsschlitz.

Bei den TRW-Deckeln von Mercedes sieht man die Belüftung erst nicht.
Man darf da nicht zimperlich sein und muss mal mutig hin fassen, um das auseinander
zu klipsen, es geht aber nichts kaputt bei (zumindest nicht in meinen Händen).

Bild

Bild

Hier seht ihr den Entlüftungsschlitz auf 11:00 Uhr.
Den Deckel fester zuschrauben bringt daher NIX.

Autowaschen und Regenfahrten spielen nach meiner Ansicht keine besondere Rolle.
Mit dem Hochdruckreiniger sollte man freilich nicht auf direkt sichtbare Lüftungsbohrung
des Girling-Masters halten. Dann ist aber ohnehin der Fußraum vollgelaufen.

Als nächste Frage stellt sich nach der spezifischen Dichte der Flüssigkeiten:
DOT 4 ist am schwersten, sinkt also auf den Boden. Wasser ist etwas leichter und
schwimmt auf gesättigtem DOT4. DOT5 ist am leichtesten und schwimmt ganz oben auf.

In dieser PE-Flasche, in der sich seit Jahren durch Diffusion
immer mehr O2 und H2O ansammelt sehr ihr das sehr schön.
Unten verschmutztes, gesättigtes DOT4, dazwischen Wasserperlen,
oben auf klares DOT5.

Bild

In der nächten PE-Flasche habe ich euch etwas DOT5 mit ein zwei Tropfen Wasser
aufgeschüttelt. Das wird eine feine, trübe Emulsion, von der ich erwarte, dass sie sich so
während der Fahrt einstellt. Die gelbe Färbung kommt durch das Licht und den Sensor der Kamera.

Bild

Nach nur einem Tag trennen sich Wasser und DOT5,
wobei sich das Wasser unten als schmierige Glibbermasse absetzt.
Das seht ihr im nachfolgenden Foto.

Bild

Diese schmierige Glibbermasse bekommt man mit spülen mit DOT5
nicht aus dem Kupplungsnehmer (bei TR4A zum Glück aus Alu) und nicht
aus den Bremssätteln, die leider inkl. Bremskolben aus Stahl sind.

Dadurch entsteht dort mittels Wasser (= Elektrolyt), Sauerstoff und Stahl = Rost.

Mit vielen guten Gedanken könnte man die Glibbermasse ablassen,
wenn die Bremssättel Ablassventile hätten. Haben Sie aber nicht.

Ersetzt man DOT 4 durch DOT5 muss alles auseinander,
weil das DOT4 bleischwer unten in den Bremssätteln hockt und
ich bezweifle, dass es sich ausspülen lässt.

Wenn ich mich irren sollte,
darf man mir diese Darstellung gerne widerlegen.

So, wer will macht was draus.
Grüße Marco

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Re: Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

#58

Beitrag von exel » 28.07.2015, 09:25

Hallo zusammen,
wenn ich den Beitrag von Marco richtig lese, dann lagert sich Wasser (sollte es vorhanden sein) bei DOT4 nicht unten in den Bremskolben oder Kupplungsnehmer ab, sonder oben, im Vorratsbehälter, was ja eigentlich besser ist, als wenn sich Wasser unten, in den Bremskolben ablagert und dadurch Rost verursacht, wie bei DOT5. Sehe ich das richtig?

Gruß
Rupert

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Re: Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

#59

Beitrag von yxc » 29.07.2015, 08:26

..glauben oder wissen..?

nochmals:

Glykolbasierte Bremsflüssigkeit (DOT4) macht für den sicheren Alltagsbetrieb, insbesondere bei Fzg. mit längeren Standzeiten sicherheitstechnisch absolut Sinn, solange alle 2 Jahre gewechselt wird!

Warum? Die hygroskopischen Eigenschaften sind vom Bremsenhersteller gewollt, da sich eindringende Feutigkeit in Bremssysteme über die Zeit nicht verhindern lässt. Es ist besser, dass dieses eindringende Wasser in Lösung geht, als dass es sich denn als separater Wassertropfen an den Grenzflächen und schlechtestmöglich noch gravitationsmässig unten ablagert (vgl. Z320).

- nach Neubefüllung ist der Wassergehalt 0% , der Siedepunkt nach Datenblatt DOT4 >260°C
- nach Zeit x ist der Wassergehalt y%, da das Wasser in Lösung geht (ganz wichtig), sinkt nun der Siedepunkt der 'Lösung', er fällt quasi entlang der Zeitachse unter 260°C
- irgendwann ist die Sättigung der Lösung erreicht, erst dann steht wieder reines Wasser separiert an, lagert sich aber über der gesättigten Glykol/wasserlösung an
-wird die Flüssigkeit alle zwei Jahre getauscht, weiss man empirisch: a. der Siedepunkt fällt nicht nennenswert ab( 3% Wassergehalt wir als grenzwertig angesehen) b. es ist kein freies Wasser zu Oxidationszwecken an den Wandungen ( natürlich kann sich auch das gelöste Wasser in vermindertem Maße zur Korrosion führen...)

Silikonbasierte Bremsflüssigkeit (DOT5) kann den Wassereintritt über die Zeit nicht verhindern! Gerade aber bei 'Gelegenheitsfahrzeugen' sind die Folgen nicht gemildert: das Wasser geht nicht in Lösung, freie Tropfen an den Grenzflächen sind für Lochfraß verantwortlich, darüberhinaus sind diese 'freien Tropfen' bremstechnisch nicht gut: sie haben einen Siedepunkt von 100°C und führen direkt zu enormer Dampfblasenbildung....

Alle hier beschriebenen Schäden entspringen dem Eindringen von Wasser über die Zeit. Die treibenden Kräfte für das Wassereindringen sind nur ganz begrenzt im Partialdruckgefälle zwischen Luft und Bremsflüssigkeit DOT4 begründet, vielmehr sind es Temperaturschwankungen (Betrieb; Garagenklima...) die über die Zeit einfach Wasser eindringen lassen...
Es gilt also dasselbe wie für ein zeitgenössisches Auto...Bremsflüssigkeit regelmässig wechseln...

Und dabei verhält sich DOT4 viel besser: auch aus entlegensten Stellen streben Lösungen immer einen Konzentrationsausgleich an. Beim Wechsel verbleibende Reste im System geben ihren relativ höheren Wasseranteil an die neue Suppe ab. Das Wasser im DOT5 System kriege ich hingegen durch die oben beschriebene Unterschichtung nicht mehr raus aus dem Bremszylinder...

Zwei Randbemerkungen:

- mit DOT5 erlischt die ABE...
- Ferodo schreibt bei Rennbremsflssigkeiten den Wechsel nach jedem Einsatz vor...


VG
Jürgen

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Re: Umstellen auf Silikonbremsflüssigkeit

#60

Beitrag von Z320 » 29.07.2015, 17:42

Hallo Rupert,

eine interessante Frage – ich glaube es nicht.
Wenn schon die deutlich leichtet Luft nicht von alleine hoch
in den Behälter gelangt, warum dann das schwerere Wasser...?

Hallo Jürgen,

vielen Dank für deine Erläuterungen.

Wenn ich es mal plakativ beschreiben darf
(dass mir jetzt aber bitte kein DOT5-Freund durch die Decke geht!)

Das Eindringen von Wasser in die Hydraulik von Bremse und Kupplung ist nicht zu vermeiden.
Das hygroskopische DOT4 ist nicht der Motor hierzu - sondern die fleißige Putze.
DOT5 hingegen ist der saubere, geschmeidige Dandy.

Ich werde die Hydraulik von Bremse und Kupplung meines TR4A
in der nächsten Winterpause zerlegen und (wie ihr es von mir kennt) penibel untersuchen und berichten.

Ab morgen kehrt erst mal der Sommer zurück
Grüße, Marco

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